10. Wanderruderertreffen des LRV Niedersachsen

Einfahrt in Esterholzer Schleuse Der Ruderverein Uelzen eV war Ausrichter des 10. WRT des LRV Niedersachsen vom 1.-3.Oktober 1999.
Der Einladung gefolgt waren 75 Teilnehmer aus Berlin, Hamburg, Schleswig-Holstein und natürlich Niedersachsen, die sich auf 2o Vereine verteilten.
Freitags war die Anreise und nach dem Quartiermachen (Hotel bzw. Turnhalle) fand die Begrüßungsfete statt. Bei Diskomusik und Tanz hielten einige Teilnehmer bis um 3.00 Uhr durch, aber auch sie wurden vom Fahrdienst noch zum Quartier gebracht. Nach großem Frühstücksbufett ging es am anderen Morgen mit dem Bus nach Medingen an die  Ilmenau. Hier lagen schon die vom RVU bereitgestellten Boote mitten im Buchenwald. Nachdem sich die eingeteilten Mannschaften gefunden hatten, wurde nach kurzer Obleutebesprechung, zügig abgelegt in Richtung Lüneburg.
Auf den jeweiligen Straßenbrücken wurde von RVU-Mitgliedern aufgepaßt, ob auch alle Boote die engen Kurven gut überstanden haben. Es konnte ja auch wieder  einmal ein umgestürzter Baum die Ilmenau blockieren. Dies hätte ein zeitraubendes Umtragen zur Folge gehabt.Außerdem mußten die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Gr. Liedern ja wissen, wann sie mit dem Grillen anfangen sollten. Die Jugendfeuerwehr hatte auf dem Zeltplatz in Melbeck ein Zelt mit Gestühl aufgebaut und die Grillstation vorbereitet.

Ilmenaukurven Da die Boote in Abständen anlegten, gab es auch keine Wartezeiten bei Steaks oder Bratwurst. Nach einer Stunde waren alle versorgt und es  ging bei gutem Wetter weiter nach Lüneburg. In Lüneburg wurden die Boote verladen, bevor es einen Suppeneintopf gab und anschließend mit dem Bus nach Uelzen zurückgekehrt wurde.
Die Boote wurden noch wieder abgeladen, sollte doch am Sonntag auf dem Elbe-Seitenkanal gerudert werden. Aber erst wurde am Abend noch einmal richtig gefeiert. Nach dem Essen aus der großen Pfanne ging wieder richtig die Post ab und der Fahrdienst wurde bis um 4.00 Uhr morgens in Anspruch genommen. Aber beim Frühstück waren wieder alle fit. Die Mannschaften riggerten die Boote auf und vor dem Einsetzen in den Kanal wurden auf einer Rampe gleich die Boote mittels Hochdruckreiniger gesäubert.
Der Schiffsverkehr auf dem ESK ließ es zu, daß der Schleusenwärter für uns eine Sonderschleusung durchführen konnte. Es ging 23 m aufwärts ins Oberwasser. Nach einer Verpflegungspause ging es dann wieder abwärts zum Bootshaus des RVU.Hier traf man sich mit den Teilnehmern der Stadtbesichtigung und zum Abschluß gab es ein großes Kuchenbufett.
Alle Teilnehmer und die Mitglieder des RVU haben ein schönes Wochenende erlebt und freuen sich schon jetzt auf das 11. LRV-WRT in Otterndorf.


WoPt